6.6.1. Einrichtung
Nachdem das Modul "mod_include" geladen ist, muss für eine Container die Ausführung von SSIs freigeschaltet werden. Dies geschieht mit der folgenden Anweisung:

          Options +Includes

Damit werden aber noch nicht alle Dateien automatisch geparsed.

Mit Hilfe eines Output-Filters kann man das Parsing jetzt beispielsweise für bestimmte Dateiendungen aktivieren:

     AddType text/html .shtml
     AddOutputFilter INCLUDES .shtml

In älteren Versionen war SSI noch ein getrennter Handler. Daher werden die alten Direktiven (noch) unterstützt.   

Eine andere Möglichkeit (für Unix-Server) ist über den XBitHack. Hierbei werden alle Dateien, die als "ausführbar" gekennzeichnet sind (unter Unix das x-Bit bei den Permissions gesetzt haben) an den Parser übergeben. Dieser Weg erlaubt es, normale und zu parsende Seiten parallel zu halten. Die Anweisung lautet:

     XBitHack on

Man sollte aus Performance-Gründen darauf verzichten, alle HTML-Seiten zu parsen oder alle Dateien mit einem X-Bit zu versehen. Es darf nicht übersehen werden, dass mit diesem Modul vor der Auslieferung jeder Seite diese einmal durch den SSI-Parser muss.

Ein Seiteneffekt von SSI-Seiten ist, dass der Server normalerweise keine "Content-Length" und "Last-Modified"-HTTP-Header setzen kann. Damit haben viele Proxies Probleme, die Seiten korrekt zu behandeln. Man dies umgehen, indem man die Direktive

     XBitHack full

einsetzt oder mit dem Modul "mod_expires" arbeitet.